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BLAUES BAND
 
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Wenn abends die Lichter angehen im Blauen Band,
 
dann strahlt und funkelt das Restaurant dank seiner ausgeklügelten Lichtdramaturgie, dass man sich tatsächlich fast an Bord eines Ozeandampfers wähnt und sich manchmal selbst beim unwillkürlichen Posen erwischt. Denn hier fläzt man nicht, hier liegt man wie hingegossen auf dem tiefblauen oder ockergoldenen Samt der Bank, die den langen schmalen Raum wie ein kostbarer Einband umsäumt. Wenn dann auch noch ein wenig Easy-Jazz aus den Lautsprechern perlt, fühlt man sich wie auf einer Atlantiküberquerung, vielleicht gar wirklich im Geschwindigkeitswettkampf um jenes legendäre namensgebende "Blaue Band".
 
TIP "Berliner Speisekarte 2001"
 
Das Auge genießt mit.
Mit großer Liebe zum Detail wird die moderne und elegante Einrichtung des Restaurants mit Utensilien aus Schiffbau und Seefahrt verbunden: die Markise - ein großes Segel, das stählerne Geländer zum Untergeschoß erinnert an eine Reling, der halbrunde, massive Tresen aus Eichenholz diente ursprünglich als Schiffsbauholz, eine samtene Sitzbank zieht sich eben wie ein blaues Band durch den Raum, darüber mit Segeltuch bespannte Rahmen an den Wänden. Durch die hohen Fenster hat man einen Berlin-typischen Blick auf den überragenden Fernsehturm am Alexanderplatz und die rotierende Spitze des Berliner Verlages oder schaut einfach dem Treiben auf der Straße zu. Bei warmen Temperaturen lädt die Terrasse dazu ein, draußen ein kühles Bier oder fruchtigen Smoothie zu trinken.