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tip edition, Berlins Speisekarte 1999
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Mediterane Küche mit deutschen Anklängen - im Blauen Band wird das kulinarische Zusammenwachsen Europas praktiziert. Das noch recht neue Restaurant hat sich durch seinen gemischten Salat mit Sesam-Honig-Vinaigrette, die Steinpilz-Linsensuppe und den gebratenen Fisch Gaumenfreunde erworben. Chefkoch Kalleweit hat zuvor im Modellhut gezaubert.
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tip edition, Berlins Speisekarte 2000
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Vom Fruchtjoghurt mit Honig bis zum Luxusfrühstück mit Lachs und Kaviar, die Palette des Angebotes ist groß. Besonders gut sind auch die echten Pancakes mit Ahornsirup im amerikanischen Stil und die immer frischen Früchte- und Gemüsebeilagen. Und damit den Kleinen nicht langweilig wird, liegt extra Spielzeug bereit.
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tip edition, Berlins Speisekarte 2001, mit besonderer Empfehlung ausgezeichnet.
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Wenn abends die Lichter angehen im Blauen Band, dann strahlt und funkelt das Restaurant dank seiner ausgeklügelten Lichtdramaturgie, dass man sich tatsächlich fast an Bord eines Ozeandampfers wähnt und sich manchmal selbst beim unwillkürlichen Posen erwischt. Denn hier fläzt man nicht, hier liegt man wie hingegossen auf dem tiefblauen oder ockergoldenen Samt der Bank, die den langen schmalen Raum wie ein kostbarer Einband umsäumt. Wenn dann auch noch ein wenig Easy-Jazz aus den Lautsprechern perlt, fühlt man sich wie auf einer Atlantiküberquerung, vielleicht gar wirklich im Geschwindigkeitswettkampf um jenes legendäre namensgebende "Blaue Band". Oder wie in dieser hemmungslos dekadenten Kaffee-Werbung, in der sich eine Frau auf ihrem Korbstuhl an Deck räkelt und auf die Frage, was sie sich wünsche, falls sie einen Wunsch frei hätte, ebenso schlau wie manierlich antwortet: "Das alles so bleibt, wie es ist." Ja, bitte. - Tagsüber aber, und insbesondere am Morgen (falls es so was im Szenebezirk Mitte überhaupt gibt...), verströmt das Lokal mit seinem kühlen, neo-skandinavischem durchgestylten Interieur ein wenig den herben, gleichweg teuren Understatement-Charme jeder x-beliebigen Kantine eines Start-up-Unternehmens. Doch dieser Tristesse Royale begegnet man mit launigen Kommentaren auf der Frühstückskarte (bis 16 Uhr). "Der Tag wird eh meist herb genug", ist zum Beispiel die Offerte von zwei Croissants mit Konfitüre, Obst und Butter betitelt. Wer es vegetarisch und dazu noch biologisch-ökologisch korrekt mag, dem wird versichert: "Dr. Doolittle wird dir dankbar sein" - dahinter verbirgt sich eine Zusammenstellung von vegetarischen Brotaufstrichen "aus dem Bioladen" und Kräuterquark. Und schließlich lockt die Erkenntnis "Der Exot mag es gern heiß" und verführt zu gebratenen Streifen von der Hühnerbrust im Reisblatt mit Sprossen und exotischen Saucen. Dazu gibt es die üblichen Standarts wie italienisches oder englisches Frühstück, die sich durch exquisite Zutaten und Zubereitung empfehlen: Der Gorgonzola zergeht sahnig auf der Zunge, die weißen Bohnen in Tomatensauce sind delikat, der Parmaschinken ein Gedicht. Und wer keine Internetfirma am Start hat, sondern sich ohnehin erst um halb zwölf aus dem Bett quält, kann auch schon auf Schmankerl von der der Tageskarte zurückgreifen, etwa Ciabatta mit gebratener Geflügelbrust, sautierter Ananas und Kokosnusssauce. Hmmmmmhm! Auch hier soll bitte alles bleiben, wie es ist!
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tip edition, Berlins Speisekarte 2002
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Vom Fruchtjoghurt mit Honig bis zum Luxusfrühstück mit Lachs und Kaviar - ausgesprochen gut sind auch die echten Pancakes mit Ahornsirup im amerikanischen Stil und die immer frischen Früchte- und Gemüsebeilagen. Und damit den Kleinen nicht langweilig wird, liegt extra Spielzeug bereit.
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tip edition, Berlins Speisekarte 2003
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Dort, wo Mitte noch etwas grau ist, belebt das Blaue Band die Szenerie. Das helle Lokal besticht durch schlichte, elegante Einrichtung und eine sehr gute Küche. Hähnchen in dezent scharfer Kokos-Orangensauce mit schwarzen Bohnen und Basmatireis ode Lammkotelett in Minzsauce sind wahre Leckerbissen für Fleischfans. Vegetarier werden zum Beispiel mit Zucchini-Reistalern in Tomaten-Olivensaucen oder diversen Pastagerichten glücklich.
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Zitty Spezial, Essen und Trinken 2000
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Mit dem Blauen Band wurden früher die großen Ozeanschiffe ausgezeichnet. Im durchaus maritimen Ambiente mit Schiffslampen und Bullaugen ist man international, wobei die Entscheidung zwischen dem gebratenen Fisch in Zitronen-Kapernsauce und den Filetspitzen an Marsala-Sauce nicht gerade leicht fällt.
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Zitty Spezial, Essen und Trinken 2001
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Mit dem blauen Band wurden früher die großen Ozeanliner ausgezeichnet. Die maritime Küche im Restaurant selben Namens wechselt zweimal die Woche die ausgezeichnete Karte und bietet neben klassischen Pastagerichten auch viel Fisch und einige Fleischgerichte an. Sehr zu empfehlen ist auch das vegetarische Angebot.
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